Das Problem konsistenter Daten
In Unternehmen wachsen EDV-Anwendungen aus spezifischen Anforderungen.
Diese besitzen in der Regel keine zueinander kompatiblen Daten. Prinzipiell sind
oft alle notwendigen Daten vorhanden. Aber die mehr oder minder großen Unterschiede
führen oft dazu, lieber eine neue Lösung mit eigener Datenversorgung zu schaffen.
Integration als Ausweg?
Die Umstellung der EDV-Landschaft in einem Unternehmen auf eine einheitliche,
integrierte Datenbasis ist nicht nur aus Aufwandsgründen problematisch, sondern
vollzieht sich in der Regel mit vielen Unannehmlichkeiten. Oft schränkt es die
Beweglichkeit bei spezifischen Anforderungen erheblich ein. Insofern ist die
Erkenntnis gereift, dass hochintegrierte EVD-Lösungen nur in relativ statischen
Aufgabenbereichen effektiv nutzbar sind.
Flexible Kopplung zwischen DV Applikationen
Ein weniger radikaler Ansatz zur Datenversorgung neuer EDV-Anwendungen besteht in
folgendem: Ein flexibles Werkzeug koppelt vorhandenen Datenbestände untereinander.
Mit definierten Transformationsregeln werden die Daten ausgetauscht und auch für
neue EDV Projekte bereitgestellt.
Dieser Ansatz wurde mit dem Produkt liveLOOK Connector verfolgt. Die Grundidee
dabei ist, keine Änderungen an vorhandenen EDV-Anwendungen vorzunehmen.
Andererseits soll die neue, mit Daten zu versorgende Anwendung eigene Datenstrukturen
verwenden. Diese Daten werden nach eigenen Zweckmäßigkeitsgesichtspunkten gehalten.
Alle Formatierungs- und Normalisierungswünsche oder sonstige Nebenbedingungen an die
zu koppelnden Daten werden in Transformationsregeln abgelegt. Damit bleiben die
Einzelanwendungen voneinander isoliert und unterliegen nur ihrer jeweiligen Eigendynamik.
Das freie Definieren der Transformationsregeln im liveLOOK Connector erlaubt
jederzeit ein programmierfreies Anpassen, falls sich Änderungen in
den Anwendungen ergeben.
Anforderungen an die Quell- und Ziel-Daten
Folgende Datenformate werden sowohl für die Quell- als auch die Ziel-Anwendung
unterstützt:
Es ist möglich, beliebig viele verschiedene Datenquellen in einem Datenziel abzubilden, wobei für jede Datenquelle ein Transformationsverfahren definiert wird.