Weitere Projekte - Referenzen


Carl Zeiss Jena GmbH

Arbeitsplangenerator


Aufgabe

Die manuelle Erstellung eines Arbeitsplans durch einen Technologen nahm bisher zwischen einem halben und einem Arbeitstag in Anspruch. Ein so erstellter Arbeitsplan konnte nur schwer an veränderte Verhältnisse angepasst werden. Gefordert wurde eine Software, mit deren Hilfe Arbeitspläne generiert werden können, die ad hoc Änderungen zulässt, Alternativen vorschlägt und dem Technologen jederzeit den Eingriff in den Ablauf und damit aktuelle Entscheidungen erlaubt.


Lösung

In der ersten Phase wurden in einem Prototyp alle notwendigen Regeln, der Bearbeitungsablauf und die Schnittstellen zu vorhandenen Anwendungen für einen Arbeitsplan aufgestellt und getestet.
Damit konnte zunächst ein nicht trivialer Arbeitsplan vollautomatisch erstellt werden. Dieses Ergebnis war die weitere Basis der kooperativen Entwicklung zwischen Entwickler (Knowledge Engineer) und Fachabteilung (Technologie-Experte).
Danach wurde das Wissen über Alternativen, tangierende Maßnahmen, Ausnahmefälle etc. Schritt für Schritt hinzugefügt. Eingriffsmöglichkeiten für den Benutzer wurden an den notwendigen Stellen vorgesehen. Eine Erklärungskomponente hilft mit der "Regelspur" und schafft die Möglichkeit des "Probierens" (Suchen nach der besten Lösung).
Im zweiten Projektabschnitt wurden Zeitdaten übernommen. Damit sind alle Kostenermittlungen exakt möglich. Außerdem sind sie Basis für die Entlohnung in der Fertigung. Das Ergebnis ist ein kompletter Arbeitsplan.


Nutzen

Durch das Projekt wurde eine intensive Technologiediskussion gestartet, die zu einer deutlichen Straffung bzw. Bereinigung der Technologie geführt hat. Erreicht wurde eine erhebliche Prozessbeschleunigung und eine sehr flexible Reaktion auf Veränderungen.
Die Pflege der Regelbasis des Systems nimmt einen Teil der frei werdenden Arbeitszeit der Arbeitsplaner in Anspruch. Die übrige Zeit wurde frei für die Evaluierung zur Einführung neuer Technologien, Materialien und Maschinen.

  • Permanente Wissenspflege
    Die Anwendung TPV ist seit 1993 bei Zeiss im Einsatz. Die Wissensbasis umfasst jetzt ca. 2000 komplexe Regeln und ist durch den Einsatz neuer Technologien, Maschinen und Produkte inzwischen einmal komplett erneuert. Unterstützung erhielt Zeiss von ORISA beim Heben und Strukturieren des technologische Domänenwissens, dem Aufbau einer Wissensbasis, der Entwicklung eines wissensbasierten Plangenerators und der Pflege der Wissensbasis und der Anwendung.
  • Ankopplung an das ERP-System
    Die Konstruktionsdaten werden aus einem gemeinsamen Optikdatenraum importiert. Zur Produktionssteuerung erfolgt die Übergabe der Arbeitspläne an SAP. Die Material- und Dokumentstammdaten werden automatisch in SAP angelegt und klassifiziert. Für Arbeitsplatzdaten u.a. besteht eine Importschnittstelle.

Arbeitsplangenerator

Carl Zeiss Jena GmbH

Preislistendesigner SAP - flexibles Gestalten von Preislisten

Viele Unternehmen wünschen sich eine flexible und individuelle (ad hoc-) Gestaltung von Preiskatalogen. Sowohl der Gesamtkatalog, als auch Teillisten daraus, z. B. für Produktfamilien, oder auch Preisinformationen (Preisblätter) über einzelne Produkte sollten auf Anforderung aktuell erstellt und individuell gestaltet werden können.

altPreislistendesigner

Der Preislisten-Designer unterstützt SAP-Nutzer beim flexibeln Erstellen und Pflegen von Preiskatalogen.
Alle Basisdaten werden in SAP R/3 gepflegt. Zusätzliche Transaktionen unterstützen den Anwender beim Aufbauen und Verwalten seiner Kataloge. Alle inhaltlichen Zusammenstellungen und Strukturierungen eines Kataloges werden hier vorgenommen.

Zum endgültigen Layout wird der Katalog an MS Word übergeben. Dort stehen umfangreiche Gestaltungsmittel bereit, um dem Katalog das gewünschte Aussehen zu geben. Der fertige Preiskatalog kann von hier in den Druck gegeben werden.

Vom Anwender zusammengestellte Kataloge mit fertigem Layout werden wieder im SAP verwaltet. Ändern sich Materialien oder Preise, so unterstützen umfangreiche Änderung- und Aktualisierungsfunktionen das schnelle Überarbeiten der Preiskataloge. Einmal aufgebaute Kataloglayouts bleiben so erhalten.

Systemvoraussetzungen: MS Word, SAP GUI


Preislistendesigner SAP - flexibles Gestalten von Preislisten

Mitteldeutscher Rundfunk

Investitions Management System

Das "Investitions Management Programm" wurde geschaffen, um Bedarfsmeldungen zu technischen Investitionen zu erstellen und diese Bedarfsmeldungen für Grundsatzentscheidungen über die technischen Investitionen aufzubereiten.

Das "Investitions Management Programm" ist als Client-Server-Lösung realisiert. Damit ist es möglich, allen an diesem Prozeß Beteiligten, einen direkten Zugang zu dem System einzurichten und eine weitgehend papierlose Bearbeitung der Vorgänge zu organisieren.

Die Bedarfsmeldungen (auch Anträge genannt) durchlaufen verschiedene Bearbeitungszustände (Erfassung, Freigabe, Bewertung, Überarbeitung,...). Diese Zustände werden durch Statussetzungen charakterisiert. In dem System ist es möglich die Zugriffsrechte auf Anträge benutzerkonkret einzustellen. Das gilt auch für das Recht zur Statussetzung.

Der grundsätzliche Ablauf einer Bedarfsmeldung vollzieht sich in folgenden Schritten:

  1. Bedürftige Abt.
    (Erfassen und Überarbeiten von Anträgen, Reports)
  2. Beschaffung
    (Registrieren, Bearbeiten, Verwalten von Anträgen, Stammdaten, Berechtigungen, Budgetdaten, Reports)
  3. Themenverantwortlicher
    (Grundsatzentscheidung, Bearbeitungsforderungen zu Anträgen, Reports)
  4. Planungsabteilung
    (Zuweisung von Projektleitern, Untersetzung der technischen Spezifikationen, Machbarkeitsstudien)
  5. Beschaffung
    (Spezifikationen über Angebote bestellen, Daten nach SAP weiterreichen)

Zur Unterstützung der Entscheidungsprozesse erfolgt im System eine Grobbudgetbildung entsprechend der Bedarfszuordnung nach verschiedenen Klassifikatoren. Aus diesen Grobbudgetdaten lassen sich mit dem System Reports generieren. Erst nach einer Grundsatzentscheidung zu einer Bedarfsmeldung wird diese zum eigentlichen Investantrag, dessen Daten in das SAP-System zu übertragen sind. Diese Schnittstelle wird erst in einer Nachfolgeetappe des Projektes realisiert.

Der Datenverkehr wird in dem BPI-System durch Führen eines 'Logbuches' unterstützt. Darin können auch frei editierbare Notizen pro Antrag und Bearbeitungsschritt geführt werden. Über diese Aktivitäten/Ereignisliste pro Antrag kann der Bearbeitungszustand und die Historie kontrolliert werden.


Investitions Management System

Zusätzliche Informationen