Glossar

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3D-Visualisierung

3D-Visualisierung bezeichnet die Umsetzung von technischen Zeichnungen und zweidimensionalen Daten zu dreidimensionalen virtuellen Modellen. Dabei wird auf vorhandene CAD-Daten zugegriffen, oder die 3D-Daten werden durch spezielle Software modelliert. 3D-Visualisierung wird häufig in einem Produktkonfigurator eingesetzt um das Produkt attraktiv in 3D darzustellen. Die Modelle sind im Konfigurator durch Veränderung der Eingabewerte gezielt beeinflussbar. Als Endprodukt entsteht ein interaktives Produkterlebnis, das dem Endkunden ein detailgetreues und realistisches Produkt in höchster visueller Qualität bietet. Echtzeit-3D-Visualisierungen sind flexibel und gewährleisten überzeugende visuelle Ergebnisse aus jedem Blickwinkel und jeder Beleuchtung.

Änderungswesen

Das Änderungswesen bezeichnet die systematische Änderungsverwaltung von Produkten oder Projekten. Durch Wechselwirkungen an Schnittstellen zwischen Modulen steigt mit der Komplexität des Produktes auch der Aufwand des Änderungswesens. Er lässt sich jedoch durch strategische Modularisierung mit dem Ziel minimaler Schnittstellen zwischen den Modulen deutlich reduzieren.

After-Sales-Management

After-Sales-Management umfasst Maßnahmen des Marketings, die dem Kunden zwecks Bindung an das Unternehmen, die Marke oder das Produkt im Nachgang zu einem Verkauf angeboten werden. Es bestätigt die Kunden nachträglich in ihrer Kaufentscheidung und erhöht die Kundenzufriedenheit.

Angebotserstellung

Die Angebotserstellung ist ein Erfassen der zu er/bringenden Leistungen sowie der Kalkulation des dafür zu zahlenden Preises für die Fertigung von Produkten. Eine leistungsfähige Software kann, insbesondere bei komplexen Anforderungen und bei beratungsintensiven Produkten, den Vertrieb entlasten.

Angebotskonfiguration

Die Angebotskonfiguration ist der Prozess für die schnelle und fehlerfreie Erstellung von komplexen Angeboten variantenreicher Produkte. Der Aufwand für Angebotskorrekturen entfällt, die technische Prüfung ist bereits durchgeführt, so dass die Durchlaufzeiten erheblich verkürzt werden.

Angebotskonfigurator

Der Angebotskonfigurator ist ein effektives Werkzeug für den Vertrieb zur schnellen Erstellung von fachlich- und regelgeprüften sowie korrekt kalkulierten Angeboten bei gleichzeitiger Reduzierung von Prozesskosten.

Arbeitsplangenerierung

Arbeitsplangenerierung bezeichnet das Erstellen eines Planes mit technologischer Reihenfolge der Aktionen eines jeden Auftrages bzw. Teilauftrages, deren Zeitbedarf und die Art der benötigten Kapazitäten.

Auftragsbearbeitungszeit

Die Auftragsbearbeitungszeit kann durch den Einsatz eines Produktkonfigurators zur Erzeugung der fertigungsrelevanten Informationen deutlich reduziert werden. Zeitraubende Rückfragen beim Kunden werden im Vorfeld vermieden.

Arbeitsplankonfigurator

Der Arbeitsplankonfigurator ist ein effektives Werkzeug für die Generierung von Arbeitsplänen. Der Arbeitsplangenerator erlaubt spontane Änderungen und kann alternative Vorschläge und aktuelle Entscheidungen in die Planung einbeziehen.

Auftragskonfigurator

Der Auftragskonfigurator ist ein effektives Werkzeug für die Generierung von detaillierten Auftragsstücklisten/Fertigungsstücklisten für ein zu produzierendes Produkt.

Baukasten

Der Baukasten ist ein Gesamtsystem von Einzelteilen, die als Module, Komponenten, Bauelemente oder Bausteine bezeichnet werden. Bei geeigneter Form und Funktion können sie zusammengefügt werden oder über entsprechende Schnittstellen interagieren.

Baukastenstrategie

Die Baukastenstrategie basiert auf der Idee, verschiedene Varianten eines Produktes aus einer minimalen Anzahl von Bausteinen zu erzeugen. Sie ermöglicht eine effiziente Erstellung des differenzierten Angebots.

BITKOM

BITKOM ist ein Branchenverband der umsatzstarken Unternehmen der deutschen Informations- und Telekommunikationsindustrie. Die Abkürzung steht für Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

CAD

Die Abkürzung CAD steht für Computer Aided Design (computergestützte Entwurfs- und Entwicklungstechnik). Das Wesen von CAD-basierten Konfiguratoren ist die Nutzung des aus der Produktkonfiguration entstandenen, parametrischen 3D-Datenmodells, von zugehörigen Zeichnungen und weiterer technologischer Daten des Produktes.

CAS

Die Abkürzung CAS steht für Computer Aided Selling. Als interaktive Softwareanwendung unterstützt CAS den Vertrieb durch eineSystematisierung der Marktbearbeitung und führt zu einer Erhöhung der Verkaufsabschlüsse.

CMS Content Management System

Ein Content Management System verwaltet die Inhalte einer Website. Diese können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen und werden in Datenbanken gespeichert. Über eine Web-Oberfläche können alle Inhalte geschrieben und bearbeitet werden.

CPQ - Configure Price Quote

Die Abkürzung steht für Configure, Price, Quote. CPQ ist eine Software zur Beschleunigung, Vereinfachung und Optimierung des Angebots- und Vertriebsprozesses. CPQ unterstützt die Bedarfsanalyse, die visuelle Konfiguration, den Genehmigungsprozess und die Vertragsgenerierung.

CPS

Die Abkürzung steht für cyber-physisches System. CPS stellt einen Verbund softwaretechnischer Komponenten mit mechanischen und elektronischen Teilen dar, die über eine Dateninfrastruktur, wie z. B. das Internet, kommunizieren. Ein Merkmal von cyber-physischen Systemen ist der hohe Grad an Komplexität. Von großer Bedeutung ist CPS für Industrie 4.0.

CREALIS®

CREALIS® ist der Produktkonfigurator der ORISA Software GmbH für variantenreiche Produkte aller Art wie Maschinen, Geräte, Apparate, Systeme oder auch Verträge. CREALIS® dient dem Vertriebsmitarbeiter als optimales, effizientes Vertriebs- und Marketinginstrument. Es ist immer und überall verfügbar, im Internet, Offline oder auf CD-ROM.

CRM

Die Abkürzung steht für Customer Relationship Management (Kundenbeziehungsmanagement). CRM dient durch systematische Gewinnung, Analyse und Vernetzung von Kundendaten der Optimierung des Kundenportfolios und als Basis für zielgerichtete Kundengewinnungs-, Kundenbindungs- und Marktnischenstrategien.

Design to Value

Design to Value steht für einen dem Kunden angemessenen Lösungsansatz der Produktentwicklung in den sich schnell ändernden Herausforderungen des Marktes. Ziel ist entweder, den Kundennutzen eines Produkts zu erhöhen, oder die Produktkosten ohne Reduktion des Kundennutzens zu reduzieren.

Diversifizierung

Die Diversifizierung ist eine Strategie, welche die Geschäftstätigkeit durch neue Geschäftszweige, Produkte oder Dienstleistungen erweitert.

Durchlaufzeit

Die Durchlaufzeit ist zum einen die Zeit von der Erteilung eines Auftrags bis zum Eintreffen des Produktes vor Ort. Zum anderen versteht man unter Durchlaufzeit bei der Entwicklung und Herstellung eines neuen Produktes die Zeit, die benötigt wird, das Produkt vom Konzeptstadium bis zur Auslieferung auf dem Markt zu entwickeln.

E-Business

E-Business schließt alle Arten von Geschäftsprozessen eines Unternehmens ein, die mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien auf elektronischem Wege abgewickelt werden, wie z.B. Geschäftsanbahnung und -abwicklung, Marketing, Rechnungswesen, Entwicklung, Kundenservice.

E-Commerce

E-Commerce schließt alle Aktivitäten ein, die den elektronischen Handel mit Waren und Dienstleistungen über das Internet oder ähnliche offene und geschlossene Computernetze realisieren.

ERP

Die Abkürzung steht für Enterprise Resource Planning. ERP bezeichnet die durch Software unterstützte effiziente Planung des betrieblichen Ablaufs mit den in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal).

Gleichteilstrategie

Die Gleichteilestrategie bezeichnet eine Strategie zur Kosteneinsparung von produzierenden Unternehmen. Dabei werden nach Möglichkeit Module bzw. Baugruppen nicht nur in einem Produkt verwendet, sondern in mehreren. Sogar markenübergreifend kann es zum Austausch und zur Verwendung der Gleichteile kommen, insbesondere dann, wenn diese für den Kunden nicht unmittelbar sichtbar sind. Die Verwendung von Gleichteilen reduziert die Teilevielfalt und damit auch die Komplexität in den benachbarten Wertschöpfungsstufen.

Industrie 4.0

Industrie 4.0 bezeichnet die durch das Internet getriebene vierte industrielle Revolution. Sie umschreibt den technologischen Wandel heutiger Produktionstechnik zur intelligenten Fa/brik, in der Maschinen und Produkte untereinander vernetzt sind.

Innovationsmanagement

Innovationsmanagement bezeichnet die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationen in Unternehmen. Es ist Teil der Umsetzung der Unternehmensstrategie und kann sich auf Produkte, Dienstleistungen, Fertigungsprozesse, Organisationsstrukturen, Managementprozesse u. v. a. m. beziehen. Grundlage dafür ist die Verwertung von Ideen bzw. deren Umsetzung in wirtschaftlich erfolgreiche Produkte bzw. Dienstleistungen.

Komplettlösung

Komplettlösung ist ein Endprodukt, das alle erforderlichen Systemkomponenten und deren Integration zur Erfüllung eines Kundenwunsches umfasst.

Komplexitätskosten

Komplexitätskosten sind die Mehraufwendungen für Entwicklung, Produktion, Verwaltung, Verkauf und Reparatur der von einem Standardprodukt mit definierter Ausgangskomplexität abweichenden unterschiedlichen Produktvarianten. Zu deren Erzeugung fallen zusätzliche Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Bei Kenntnis der variantenspezifischen Aufwendungen lassen sich die Komplexitätskosten über die gesamte Baureihe hinweg vorab simulieren und so systematisch senken.

Komponentenanbieter

Ein Komponentenanbieter ist ein Unternehmen, das Teile eines mehr oder weniger komplexen Systems, z.B. einer Maschine, anbietet.

Konfiguration

Die Konfiguration bezeichnet das Zusammensetzen vorgegebener Komponenten durch Selektion und Kombination und die Selektion inhaltlicher Ausprägungen der Komponenteneigenschaften (sogenannte Parametrisierung) unter Einhaltung der Konfigurationsregeln.

Konfigurator

Ein Konfigurator ist ein multifunktionales Softwaresystem zur schnellen kundenspezifischen Zusammenstellung komplexer und variantenreicher Objekte (z.B. Produkte, Angebote, Softwarekomponenten etc.). Es bietet Unterstützung bei der Beherrschung der Variantenvielfalt in allen Geschäftsprozessen.

Lean Management

Lean Management ist die Gesamtheit der Denkprinzipien, Methoden und Verfahrensweisen zur effizienten Gestaltung der gesamten Wertschöpfungskette.

Lösungsanbieter

Lösungsanbieter ist ein Unternehmen, das Endprodukte mit allen erforderlichen Systemkomponenten und deren Integration verkauft.

Mass Customization

Mass Customization ist ein Fertigungskonzept, bei dem dem wachsenden Wunsch des Kunden nach Individualisierung seines Produktes entsprochen wird und trotzdem die Vorzüge der Massenproduktion genutzt werden können. Basis dafür ist u.a. das Konzept der Modularisierung, bei dem ein Produkt aus diversen Bausteinen individuell zusammengestellt werden kann.

Modularisierung

Modularisierung ist die Aufteilung eines Ganzen in Teile, die Module oder auch Bausteine. Passen Form und Funktion der Bausteine, können sie zusammengefügt werden oder über entsprechende Schnittstellen interagieren.

Operative Exzellenz

Die Operative Exzellenz bezeichnet die Summe der überlegenen Prozesse und Abläufe, die gegenüber anderen Unternehmen bei vergleichbaren Ergebnissen auf geringere Kosten oder bei vergleichbaren Kosten auf bessere Ergebnisse verweisen können.

PDM

Die Abkürzung steht für Produktdatenmanagement. Das PDM ist eine Integrationsplattform für alle datenerzeugenden und datennutzenden IT-Applikationen und zählt als effizientes Navigationssystem für den gesamten Datenbestand im Engineering.

PLM

Die Abkürzung steht für Produktlebenszyklusmanagement. PLM ist eine Strategie, die durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen betriebsspezifisch umgesetzt werden muss. Grundlage dafür ist idealerweise eine gemeinsame Datenbasis, auf die alle Bereiche und Systeme zugreifen, von der Planung, Konstruktion, Berechnung und Fertigung bis zum Controlling, Vertrieb und Service.

Produktarchitektur

Die Produktarchitektur beschreibt wie und woraus ein Produkt zusammengebaut ist. Dabei wird die Art und Weise verdeutlicht, wie die Bauteile bzw. Baugruppen zusammengesetzt werden, damit daraus das Endprodukt entsteht. Das Ziel jeder Produktarchitektur bzw. Produktstruktur ist es, eine sinnvolle funktionale Zerlegung der Komponenten zu erhalten, die die Verwaltung der Kombinationsmöglichkeiten und damit die Konfiguration der Produkte optimiert.

Preiskonfigurator

Ein Preiskonfigurator ist ein Softwaresystem zur schnellen kundenspezifischen Ermittlung und Kalkulation komplexer Preise durch Berücksichtigung von Abhängigkeiten und Restriktionen unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit. Es bietet Unterstützung bei der Beherrschung der Variantenvielfalt in allen Geschäftsprozessen.

Produktkatalog

Produktkatalog ist eine Auflistung von Informationen zu Produkten oder auch Dienstleistungen nach bestimmten Systematiken und Gruppierungen, die meistens um weiterführende Informationen und technische Angaben ergänzt und durch Abbildungen und Fotos illustriert wird. Die geläufigste Form eines Produktkatalogs ist der gedruckte Prospekt und der digitale Produktkatalog in einer Datenbank, welcher im Internet veröffentlicht wird.

Produktkonfiguration

Die Produktkonfiguration bezeichnet das Zusammensetzen vorgegebener Produktkomponenten durch Selektion und Kombination und die Selektion inhaltlicher Ausprägungen der Komponenteneigenschaften unter Einhaltung der Konfigurationsregeln. Die technische Zulässigkeit und Machbarkeit des Produkts wird während der Produktkonfiguration stets geprüft. Der Angebotsprozess wird mittels Produktkonfiguration erheblich beschleunigt.

Produktkonfigurator

Der Produktkonfigurator ist ein Softwaresystem für komplexe und variantenreiche Produkte aller Art wie Maschinen, Geräte, Apparate, Systeme oder auch Verträge. Ein Produktkonfigurator lässt sich in verschiedene Unternehmensszenarien integrieren und trägt zur Minimierung der Auftragsdurchlaufzeit und Optimierung der Geschäftsprozesse bei. Das Wissen der Mitarbeiter sowie produktspezifische Informationen aus den Bereichen Beschaffung, Konstruktion, Fertigung, Entwicklung und Vertrieb werden mit einem Produktkonfigurator gebündelt und effizient verwaltet.

Produktvisualisierung

Technische Produktvisualisierung bezeichnet die 2D- oder 3D-Darstellung einer Produktgeometrie. Spezielle Visualisierungsprogramme unterstützen die Erstellung der Visualisierungen am Computer. Dabei werden oftmals nicht alle Informationen des CAD-Datenmodells benötigt, so dass dieses vereinfacht werden kann.

Produktwissen

Produktwissen bezeichnet die Gesamtheit der im Gedächtnis gespeicher¬ten Informationen, die eine Produktgruppe betreffen. Dazu gehören Kenntnisse über die relevanten Marken, die Eigenschaften dieser Marken und die Bedeutung von Produktei¬genschaften. Produktwissen wird durch die Beschaffung von Informationen und die Informationsverarbeitung sowie durch direkte Erfahrungen mit Produkten erworben.

Responsive Webdesign

„Responsive“ bedeutet soviel wie „reagierend“. Beim Responsive Webdesign passen sich die Elemente der Website flexibel der Größe des Browserfensters an, so dass die Seite auf allen Endgeräten optimal angezeigt wird. Technische Basis hierfür sind die Webstandards HTML5, CSS3 (hier insbesondere die Media Queries) und JavaScript.


Schnittstelle

Eine Schnittstelle (softwareseitig) ist der logische Berührungspunkt in einem Softwaresystem, der den Austausch von Kommandos und Daten zwischen verschiedenen Prozessen und Komponenten ermöglicht und regelt. Schnittstellen für Programmkomponenten offenbaren, welche Funktionen vorhanden sind und wie sie angesprochen werden können. Sie dienen der Modularisierung einer Softwarearchitektur. Module, die die gleiche Schnittstelle besitzen, lassen sich gegeneinander austauschen. In der Objektorientierten Programmierung werden Schnittstellen verwendet, um für bestimmte Klassen festzulegen, welche Methoden sie unterstützen müssen und an welchen Stellen Instanzen dieser Klasse verwendet werden dürfen.

Sortimentspolitik (Diversifikation)

Die Sortimentspolitik bezeichnet die Maßnahmen eines Unternehmens, das Sortiment an den Markt anzupassen. Eine Marktanpassung ist möglich durch Verbreiterung des Sortiments, Sortimentsvertiefung (Differenzierung) oder auch durch Beschränkung und Bereinigung des Sortiments. Das Sortiment eines Unternehmens kann aus selbst erzeugten Produkten und Produktgruppen sowie aus Handelswaren und Zubehör bestehen.

Standardisierung

Standardisierung ist die Vereinheitlichung von Maßen, Typen, Verfahrensweisen und Ähnlichem mit dem Ziel der Schaffung von gemeinsamen Parametern. Ziel der Standardisierungsmaßnahmen ist eine Verbesserung der Effizienz der Leistungserstellung.

Stückliste

Eine Stückliste ist eine strukturierte Anordnung von Bauteilen eines Objektes, insbesondere von Produkten oder Baugruppen, ohne Beachtung der Funktion der Teile. Stücklisteninformationen gehören zu den wichtigsten Datenstrukturen der Fertigungsunternehmen. Mittels Stückliste wird die Vollständigkeit eines in Einzelteilen gelieferten Systems überprüfbar.

Die Stücklistenerstellung ist ein Prozess in einem Fertigungsunternehmen, der ein für den jeweiligen Zweck vollständiges, formal aufgebautes Verzeichnis für einen Gegenstand erstellt, das alle zugehörenden Komponenten unter Angabe von Bezeichnung, Menge und Einheit enthält. Bestehende Stammdaten können dabei durch Schnittstellen in ein ERP genutzt werden.

Varianten-Controlling

Das Varianten-Controlling übernimmt innerhalb der allgemeinen Controlling-Konzeption, wie auch das Finanz-Controlling, eine Querschnittsfunktion. Es erstreckt sich über den gesamten Bereich des betrieblichen Leistungsprozesses. Von besonderer Bedeutung ist das ganzheitliche Verständnis bezüglich der Variantenvielfalt: Mittelpunkt sollte nie die isolierte Optimierung der Vielfalt innerhalb eines Subsystems sein, sondern die auf den gesamten Leistungsprozess des Unternehmens bezogene Optimierung der Vielfalt.

Variantenkonfigurator

Der Variantenkonfigurator ist ein Softwaresystem für ein effektives Variantenmanagement mit systematischer Ermittlung und Bewertung von Varianten. Der Einsatz des Variantenkonfigurators erleichtert die Pflege redundanter Stammdaten, verkürzt die Bearbeitungs- und Durchlaufzeiten von Angeboten und optimiert den Informationsfluss hauptsächlich in den Unternehmensbereichen Vertrieb, Konstruktion und Fertigung.

Variantenmanagement

Das Variantenmanagement ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Beherrschung der Variantenvielfalt in der Produktion sowie im Bereich der Dienstleistungen. Wesentliche Ansätze, Variantenvielfalt im Rahmen einer variantenorientierten Produktgestaltung zu reduzieren und zu vermeiden, sind Baukastensysteme, Modularisierung und Standardisierung.

ORISA, hat gemeinsam mit dem VDMA an der Erstellung eines Leitfadens "Variantenmanagement" mitgearbeitet und sein Know-how aus mehr als 20 Jahren Variantenmanagement eingebracht. Der Leitfaden kann direkt beim VDMA erworben werden:


Leitfaden Variantenmanagement

Visualisierung

Visualisierung bezeichnet das Überführen abstrakter Daten und Zusammenhänge in eine graphische Form. Bei diesem Prozess können sprachlich oder logisch schwer formulierbare Zusammenhänge in visuelle Medien übersetzt und damit verständlich gemacht werden. Weiterhin wird Visualisierung eingesetzt, um einen bestimmten Zusammenhang zu verdeutlichen, der nicht unmittelbar erkennbar wird.

VDMA

Die Abkürzung VDMA steht für Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. Der VDMA ist einer der mitgliederstärksten und bedeutendsten Industrieverbände in Europa. Als ein bedeutender Verbandsdienstleister bietet er das größte Branchennetzwerk der Investitionsgüterindustrie in Europa.

Wertschöpfung

Die Wertschöpfung ist das von einem Unternehmen erzeugte Gütereinkommen abzüglich der extern erbrachten Vorleistungen. In einer Geldwirtschaft ist die Wertschöpfung das Ziel jeder produktiven Tätigkeit. Diese transformiert vorhandene Güter in Güter mit höherem Geldwert.